Dieser Blog …

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… enthält Material zur Ergänzung des Unterrichts und der der Proben meiner Gruppen an der Musikschule Schöneck-Nidderau-Niederdorfelden und der VHS Frankfurt.

Wenn darüber hinaus die Eine oder der Andere außerhalb dieses Kreises Anregungen findet, freut mich das aber natürlich ebenfalls.

Sicher gibt es viele Aspekte, zu denen es in Fachkreisen nur eine Meinung gibt. Ebenso sicher gibt es aber auch viele Fragen, die von Top-UkulelistInnen und -TrommlerInnen dieses Planeten je nach eigenem Stil durchaus verschieden beantwortet werden und die mit ihren verschiedenen Techniken und Ansätzen jeweils auf extrem hohem, virtuosen Level spielen.

Mir persönlich ist daran gelegen, auch unterschiedliche Ansätze darzustellen und Interessierten die Möglichkeit zu geben, das Passende zu finden. Das darüber hinaus meine persönlichen Erfahrungen beim Erlernen der Instrumente ebenfalls eine Rolle spielen versteht sich von selbst. Dabei möchte ich mich auf positive Aussagen beschränken. Wenn jemand oder etwas im entsprechenden Kontext fehlt, kann das viele Gründe haben….Platzmangel, Unkenntnis meinerseits….

Gurt? Gurt!

Gurt? Gurt!

Die Frage, ob eine Ukulele besser mit oder ohne Gurt gespielt wird, ist fester Bestandteil eines jeden Einsteiger:innen-Workshops. Kurz und eindeutig: ein Gurt macht die Sache detulich leichter.

Befördert wird die Unklarheit auch dadurch, dass Ukulelen fast immer ohne Gurtpin geliefert werden. Insbesondere im unteren Preissegment wäre das aus meiner Sicht aber sehr sinnvoll.

Ich empfehle in jedem Fall einen Gurt zu benutzen. Warum sollte man sich die Sache komplzierter machen, als sie ohnehin ist? Es gibt genug zu tun mit Schlagmustern, Akkordwechseln etc., warum sollten beide Hände (und die Aufmerksamkeit) noch mit dem vermeidbaren Job belastet werden, die Ukulele in Position zu halten?

Das war meine persönliche Erfahrung beim Lernen, das sehe ich in den Kursen und das sehe ich in den Videos fast aller Ukulelevirtuosen weltweit. Es gibt Ausnahmen, die wohl eher kulturell geprägt sind und klar, es gibt auch einige ohne Gurt spielende Topspieler:innen. Doch die Mehrheit spielt mit … und das wird seinen Grund haben.

Hier gibt es viele Infos rund ums Thema Ukulelegurt:

https://padlet.com/NorbertEnz/Gurte


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Triplet Strum – Die Basics

Triplet Strum – Die Basics

Der Triplet Strum ist eine klassische Strumming-Variation, mit der die Songbegleitung abwechsungsreicher gestaltet werden kann. Es gibt zig Ausprägungen, Tutorials und Empfehlungen. Hier kommen die Basics aus meiner Sicht inclusive meinem Vorschlag für den Einstieg.

Bei dem “Hawaiin Triplet Strum” werden auf einer Zählzeit (hier im Beispiel “1” und “1+”) …  

…. die bei einem Achtel-Anschlagmuster gängigen zwei Akzente …

… durch drei Akzente (also durch ein”Triplet” oder eine “Triole”) ersetzt.

Für die Basics reichen die Inhalte dieses Beitrags. Hier verlinke ich die verbreitetste und nach meiner Meinung als Standard auch beste Variante mit einem Tutorial vom Stuart Fuchs sowie eine einfachere Möglichkeit, die meist eine brauchbare Alternative ist.

Zeichenerklärung für die Notationen:
D = Downstroke
U = Upstroke
I = Indexfinger (Zeigefinger)
T = Thumb (Daumen)

Wer nur eine Variante lernen möchte, ist mit dieser – hier von S.Fuchs erklärten – gut versorgt.

Eine Möglichkeit, die ich oft nutze, aber so als Tutorial nicht gefunden habe. Technisch gesehen einfacher, da ohne Daumen und funktioniert gut bis zu einem mittlerem Tempo. 

Ultimate Guitar

Ultimate Guitar

Geht man im Web auf die Suche nach Songtexten mit den zugehörigen Akkorden, stößt man unweigerlich auf “Ultimate-Guitar”. Gab es für diese Zwecke früher mehrere größereSeiten, hat sich UG mittlerweile als Standard etabliert.

In einer riesigen Datenbank, die zum größten Teil durch die Nutzer selbst mit Inhalt gefüllt wird, muss der Wunsch schon sehr exotisch sein, um hier nicht gefunden zu werden. Erfreulich auch, dass die Auswahl an deutschen Songs mittlerweile sehr ordentlich ist.

Die Offenheit des Systems ist Segen und Fluch zugleich. Hat sie einerseits eine immensen Datenbestand hervor gebracht, führt andererseits das Fehlen einer redaktionellen Überprüfung zu unvollständigen Arrangements und reichlich Ungenauigkeiten bis hin zu wirklich groben Fehlern. 

Dabei kann als grobe Richtschnur gelten: Je mehr die Songs im Mainstream verankert sind, desto verläßlicher sind meist auch die Ergebnisse, da zigfach aufgerufen, kommentiert und bewertet. Bei z.B. “Knockin On Heavens Door” in der Version 2 mit fast 11.000 Aufrufen kann man von einem korrekten Inhalt ausgehen. Oft gibt es für einen Song gleich mehrere Versionen, die jeweiligen Aufrufzahlen und das Rating geben eine erste Orientierung und man kann die Versionen auch mal miteinander vergleichen.

Vorschläge für Schlagmuster sind manchmal ebenso dabei wie Riffs, aber eben oft auch nicht. Prima ist auch, dass die jeweiligen Akkorde nach entsprechender Einstellung auch für Ukulele angezeigt werden.

Ein genereller Schwachpunkt dieser Darstellung (nicht nur bei UG) ist das Fehlen der Angaben, für welche Takteinheiten die jeweiligen Akkorde gelten – ganzer Takt, halber Takt, 2 oder mehr Takte….? Da hilft nur probieren, wenn man den Song gut im Kopf hat oder hören und mit dem Sheet vergleichen.

Die Basisversion incl. Transponierfunktion ist kostenlos und sollte für Gelegenheitsnutzer aureichend sein. Das Abonnement der Pro-Version bietet u.a. erweiterte Möglichkeiten bei dem Export als .pdf sowie den Zugriff auf sog. Pro-Sheets für viele Songs, in denen verschiedene Instrumentenspuren notiert sind und ein Audio-Player integirert ist.  

Pros
Sehr viele Songs verfügbar
Basisversion kostenlos

Cons
Schwankende inhaltliche Qualität